1. Wanderung der BSA

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Um 9.30 Uhr am Sonntag 19.1.2014 war Treffpunkt an der S-Bahn BB-Hulb. Langsam aber sicher erreichten alle Teilnehmer den Parkplatz, wo wir uns gegenseitig begrüßten. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt schon bewölkt und dies änderte sich über den Tag auch nicht, was aber unserer Laune und der Vorfreude auf die kommenden Stunden keinen Dämpfer geben konnte. Unsere Truppe, die aus 11 Personen bestand, wurde zwecks Beförderung mit den Autos in 3 Gruppen aufgeteilt. Unser Ziel, d.h. Ausgangspunkt Kaltenbronn bzw. Wanderparkplatz am Kaiser-Wilhelm-Turm, haben wir nach einer Stunde Fahrt erreicht.  Von dort aus machten wr uns auf den Weg zum Turm, lasen die Beschriftung am Turm vor und schlugen sofort den Pfad zum großen Hohlohsee ein. Der See konnte nach Überqueren von einigen Schneefeldern und Begehen des Steges über das Marschland besichtigt werden. Hier gab es viel zu erklären und zu beschreiben. Kurz die Ruhe genossen ging es weiter auf gewundenen Forstwegen durch den Wald. Pünktlich gegen 12.00 Uhr erreichten wir in Kaltenbronn das Hotel Sarbacher, in dem ein Tisch für uns reserviert war. Da keiner von uns das Restaurant kannte, waren wir gespannt, was die Küche für uns bereit hielt. Die Speisekarte kam und schnell war klar, hier können wir lecker essen. Jeder bestellte das von ihm gewünschte Essen und als die Gerichte aufgetischt wurden und der Duft sich verbreitet hatte, wurde allen bewusst: Hier schmeckt es uns. Die Zeit beim Geniesen der Speisen und der geführten Unterhaltung verstrich rasend schnell. Die Aussicht auf Kaffee und Kuchen ließ uns lockeren Schrittes zur Fortsetzung unserer Wanderung aufbrechen, aber auch um zum Wildsee zu gelangen. Der Anfang oder besser gesagt der Zugang zum See ist mit einem Stamm flankiert, an dem man ablesen kann, welches Alter die Erdschicht  – und in welcher Tiefe – des Moores hat. Wir marschierten weiter in Richtung Wildsee über den Steg des Marschlandes. Ab und zu musste ausgewichen oder angehalten werden, damit der Gegenverkehr passieren konnte. Am Wildsee verweilten wir einige Minuten um die Landschaft auf uns wirken zu lassen. Als wir das Moor hinter uns ließen, ging es um’s Moor herum zurück zum Parkplatz über schöne Waldwege mit einem kurzen Abstecher, um einen Aussichtpunkt anzusteuern. Zu aller Überraschung stand am Aussichtspunkt eine Hollywoodschaukel aus Holz, die wir auch nutzten. Beim Eintreffen an den Fahrzeugen stiegen wir zügig ein, um nach Höfen an der Enz zu fahren, denn der Kaffee und Kuchen lockte. Im Cafe Blaich kamen alle aus den Staunen nicht heraus, die einen weil sie die Menge an Kuchen und Torten nicht fassen konnten, und die anderen weil sie das  zuvor Berichtete nicht glauben konnten. Alle fanden etwas zum Trinken und Essen; mancher „schlug“ auch 2 Mal zu, denn man hatte ja schließlich etwas getan. Nach fast 2 Stunden Genießen und Geplauder brachen wir auf, um den Heimweg anzutreten. Dort wo alles begann, endete unser toller Wandertag. Mit herzlichen Verabschiedungen wurde jeder von den Anderen auf die letzte Strecke des Heimwegs geschickt. Ein schöner Tag, der von unserem Piloten Frank geplant und organisiert wurde. Die allgemeine Meinung war und ist, dass ein solcher Wandertag unbedingt wiederholt bzw. immer wieder durchgeführt werden müsse. Bis bald auf einem Wald- oder Feldweg.

Blider zu der Tour findet Ihr hier.

volle Distanz: 13.26 km
Gesamtanstieg: 228 m
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BSA in der Böblinger Kreiszeitung

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Am 08.01.2014 stand ein Bericht in der Böblinger Kreiszeitung, in dem über unsere Aktivitäten und unsere Geschichte in komprimierter Form berichtet wurde. Dieser Bericht kam nicht unerwartet, da am 20.12.2013 ein Reporter mit einem Fotographen bei uns im Spinningtraining im Bananas/Böblingen erschienen ist, um uns zu intervien bzw. zu fotographieren. Alles in allem ein guter Bericht mit kleinen Fehlern; nun wen es interessiert, kann alles auf unserer Internetseite nachlesen. Aber viel interessanter finde ich, wie es zu diesem Termin mit der Kreiszeitung kam.

Hierfür muss unserem Fahrer Alfred die Schuld gegeben werden. Er liest die Kreiszeitung und hat dort öfters über die Rubrik „Mensch des Tages“ gelesen und fand, dass unsere Waltraud dafür geeignet sei. Also schrieb er eine E-Mail an die Kreiszeitung, um den Kontakt zwischen der Kreiszeitung und unserer Waltraud zu knüpfen. Nach zwei weiteren E-Mails meldete sich diese mit der Klarstellung, dass es diese Rubrik nicht mehr gibt. Jedoch finden sie das, was wir tun, so Interessant, dass sie einen Artikel bringen möchten. So fand unsere Abteilung den Weg in die Kreiszeitung und obwohl viel von uns berichtet wird, ist dies nur ein kleiner Teil. Man hätte locker die ganze Seite damit füllen können. Doch ist uns bewusst, wie wichtig solche Berichte in den Medien sind, besonders um auf kleine Projekte, Organisationen oder Vereine, wie wir, aufmerksam zu machen. Deshalb unseren Dank an die Kreiszeitung, die dies möglich gemacht hat.   !!! Herzlichen Dank !!!

Nun gab es auf diesen Artikel auch schon eine Reaktion, in dem sich eine Dame bei unserer Waltraud gemeldet hat, um eine Verbindung mit einer Gruppe wie uns, nur aus England, herzustellen. Da wir schon bei der Kontaktaufnahme mit einer Tandemgruppe aus Ungarn, die nach London zur Paralympics geradelt ist, keine Berührungsängste hatten, würden wir uns freuen, wenn aus diesem Kontakt mehr wird und es zu einem Treffen kommen würde. Hierbei könnte man gegenseitige Erfahrungen austauschen. Denn es ist immer wieder erstaunlich, wie andere Regionen oder Nationen mit den Gegebenheiten oder Einschränkungen klar kommen oder Lösungen gefunden haben. Man kann hierbei von anderen lernen und sich weiterentwickeln, um die gegebenen Grenzen zu erweitern.

Wer Interesse hat am Spinning, Wandern oder Tandemfahren oder gar uns nur unterstützen möchte, kann, oder besser gesagt, sollte unbedingt Kontakt mit uns aufnehmen oder einen Kommentar hinterlassen. Danke im Voraus.

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