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Mallorca 2016 – Radtreff

Dieses Jahr ging es wieder gegen Ende April nach Mallorca, quasi gegen Ende der „Trainingslager-Saison“ auf der Insel. Grund war zum einen die Oster-Ferien, wir gehen immer zwischen den Oster- und Pfingstferien, und auch weil Brigitte und Hartmut am 17.4. noch am Hamburg-Marathon teilnehmen wollten, und danach noch ein paar Tage Erholung nötig waren, die Beiden sind dann am Samstag, zusammen mit Wolfgang, zu uns gestoßen. Wir hatten also wieder eine recht große Truppe: Jürgen Karrer, Bernd Ammer, Brigitte Krist-Priehm, Hartmut Priehm, Wolfgang Mayer und meine Wenigkeit.

Letztes Jahr war ich öfter mal am Limit, wir sind für meine Verhältnisse manchmal etwas zu schnell gefahren. Dieses Jahr lief es wirklich gut. Wir sind häufig im „Grundlagen-Bereich“ gefahren, speziell an den ersten paar Tagen. Mit ein paar Intervallen an Anstiegen oder bei Gelegenheiten, wie den „Wellen von Petra zur Küste“… schnell fahren macht einfach Spaß. 🙂

Das Wetter hat recht gut mitgespielt. Es ist fast schon Tradition, dass es am Ankunftstag regnet … bis ca. 12:00, dann noch 2 Stunden bis die Straßen abgetrocknet sind, und um 14:00 zur ersten Tour. Wir hatten morgens meist zwischen 14-16°C, was sich im Laufe des Tages auf 18-22°C gesteigert hat. D.h. Armlinge/Beinlinge und Windschutz kamen häufiger zum Einsatz … aber zum Training doch sehr gut. Speziell beim Blick aufs deutsche Wetter … wo es doch tatsächlich Ende April rund um Holzgerlingen nochmal geschneit hat!

Leuchtturm Cala Rajada: Jürgen, Herbert, Hartmut, Brigitte und Wolfgang

Leuchtturm Cala Rajada: Jürgen, Herbert, Hartmut, Brigitte und Wolfgang

Nachdem es so gut lief, sind wir die ersten 7 Tage erstmal jeden Tag gefahren, schonmal eine lange Tour dabei (z.B. Orient), aber noch keine harten Berge. Erst am 8. Tag hat es komplett geregnet, Zeit für Ruhetag. Dann eine erste „Königsetappe“: zunächst mal in Richtung Sant Salvador, allerdings dieses Jahr zum „Nachbar-Berg“, zur Burgruine Castillo de Santueri (zwar etwas weniger hoch, dafür aber mit 18-20% Rampen). Danach weiter zum Randa… hier auch wieder was neues: wir sind von Llucmajor einen Neben-Weg hinauf gefahren, der dann auf der Hälfte des Bergs wieder auf die Bergstraße einmündet. Eine sehr nette Alternative, wenn man ohnehin von Llucmajor her anfährt.

Am Castillo Santueri (bei Sant Salvador): Bernd und Herbert

Am Castillo Santueri (bei Sant Salvador): Bernd und Herbert

Danach hatten wir wieder 2 Tage mit eher mäßigen Wetter, Regen bis ca. 12:00, sodass wir Nachmittags noch kleine Runden gefahren sind. Dabei haben wir auch ein paar „neue Wege“ ausprobiert, die wir in den letzten Jahren nie gefahren sind. Das hat sich gelohnt, mit den OpenStreetmap Karten und Smartphone kann man ein wenig experimentieren und fährt mal in einem Weg rein, den man sonst vielleicht nicht ausprobiert hätte, da manche nette Straße plötzlich im Nirgendwo endet.

Und dann ging es direkt zur Königsetappe. Da wollten wir wieder die Schiffspassage nach Sa Calobra machen, um die tollen Serpentinen rauf zu fahren. Also um 9:00 los …

Start zur Königsetappe 2016: Herbert, Hartmut, Wolfgang, Bernd und Jürgen

Start zur Königsetappe 2016: Herbert, Hartmut, Wolfgang, Bernd und Jürgen

Auf dem schnellsten Weg („Highway“ von Sineu nach Santa Eugenia) nach Bunyola und dann über den Soller-Pass. Diesen Pass sind wir bisher jedes Jahr gefahren, sozusagen ein „Roller-Berg“ (insider-joke). Dann runter in den Hafen und Tickets gekauft. Autsch: Warnung von der Ticket-Verkäufering: das Meer ist ziemlich aufgewühlt und die Fahrt wird länger dauern und unruhig werden. Tolle Aussichten.

OK, wir probieren es trotzdem… das Schiff legt pünktlich ab und wenige Meter nach der Hafen-Ausfahrt gehts los … Wow, das ist Wellengang, fehlt grade noch dass die Wellen über den Bug auf’s Schiff kommen. Oh je… Ufer fixieren und festhalten…

Was ist jetzt? Komische Route …

… ’ne, der dreht um, zurück in den Hafen? Tatsächlich. Ich denke dem Kapitän wurde es wohl doch zu mulmig. Weniger um sein Schiff, sondern eher der Gedanke an die Reinigung, wenn die Hälfte der Passagiere sich das Frühstück nochmal durch den Kopf gehen läßt. OK: ich war mehr als einverstanden… und das Geld gab’s auch zurück.

Aber was nun: jetzt stehen wir also im Hafen von Soller und haben eine gute Stunde verloren… Zurück fahren über den Soller-Pass? Langweilig. Nach kurzer Diskussion: wir fahren über den Puig Mayor… das wird also eine echte Königsetappe für uns! Am Ende wurden es 150km und ca. 2000 Höhenmeter!

Am Cap Formentor: Herbert und Wolfgang

Am Cap Formentor: Herbert und Wolfgang

Nach einem ruhigen und gemütlichen Tag, haben wir uns zum Abschluss zunächst eine Tour zum Kloster Lluc vorgenommen, wo wir und dann aber getrennt haben. Ein Teil wollte keine ganz so lange Tour mehr fahren, aber Wolfgang war noch nie am Cap Formentor. Also habe ich mich mit Wolfgang nach einer nur kurzen Pause am Kloster gleich nach Port Pollenca auf den Weg gemacht, um dann die Stich-Straße zum Cap zu fahren. Cap Formentor ist ja an sich schon sowas wie eine Berg-Etappe, da kommen nur für das kleine Stück hin und zurück schon etwa 700-800 Höhenmeter auf den 2x 18km zusammen. Und Kloster Lluc kommt noch dazu. Aber das Wetter war genial … also ein toller Abschluss für das Trainingslager. (Ich bin am Abreisetag noch eine kleine Roller-Tour gefahren, um die 1500 voll zu machen…..)

Gesamt-Statistik für dieses Jahr:

  • 14 Touren
  • 1.504,5 km
  • ca. 61 Stunden Fahrzeit
  • über 13.000 Höhenmeter (niedrig geschätzt)
  • Etwa 24,6 km/h Durchschnitt über alle Touren

Hier der Link zu meinem Streckenorder bei GPSies.

  • Tag 1, 21.4.: 52,5 km – 24,3 km/h – 2:09:26 (gefahrene Zeit) – ca. 379 Höhenmeter
  • Tag 2, 22.4.: 100,2 km – 25,7 km/h – 3:53:37 – ca. 628 Hm
  • Tag 3, 23.4.: 133,5 km – 26,1 km/h – 5:06:41 – ca. 954 Hm
  • Tag 4, 24.4.: 122,3 km – 25,1 km/h – 4:51:17 – ca. 1.076 Hm
  • Tag 5, 25.4.: 102,9 km – 26,0 km/h – 3:56:54 – ca. 635 Hm
  • Tag 6, 26.4.: 122,7 km – 24,4 km/h – 5:01:31 – ca. 1.087 Hm
  • Tag 7, 27.4.: 111,0 km – 24,9 km/h – 4:27:30 – ca. 819 Hm
  • Tag 8, 29.4.: 147,7 km – 24,9 km/h – 5:55:34 – ca. 1.406 Hm
  • Tag 9, 30.4.:  70,4 km  – 22,5 km/h – 3:07:35 – ca. 479 Hm
  • Tag 10, 1.5.:  91,2 km – 27,0 km/h – 3:22:07 – ca. 644 Hm
  • Tag 11, 2.5.: 151,4 km – 23,3 km/h – 6:28:46 – ca. 1.971 Hm
  • Tag 12, 3.5.:  84,5 km  – 23,7 km/h – 3:31:04 – ca. 695 Hm
  • Tag 13, 4.5.: 126,7 km – 22,2 km/h – 5:41:45 – ca. 1.712 Hm
  • Tag 14, 5.5.:   87,6 km –  24,9 km/h – 3:30:50 – ca. 614 Hm

Und auch diesmal: ich freue mich schon wieder aufs nächste Jahr!

Mallorca 2015 – Radtreff

Der Radtreff fand über den Winter eher informell regelmäßig statt, insofern war die Vorfreude auf das Fahren „kurz-kurz“ entsprechend groß und wir haben uns viel vorgenommen. Wir gehen immer nach Ostern, und da es noch bei einigen Teilnehmern andere private Termine gab, lief es auf die 2 Wochen vom 18. April bis 2. Mai hinaus. Mitte April ist Radfahr-Hauptsaison auf Mallorca, entsprechend voll war es … aber letztlich „verläuft“ sich der Verkehr, schließlich ist die Insel groß genug. An den schönen Stellen, bzw. den markanten Punkten, also Randa, Sant Salvador, Orient, die Pässe in der Sierra Tramuntana, etc. war schon einiges los, aber wir sind ja selbst Teil des Rad-Tourismus, also können wir uns da nicht beklagen …  und mit 200 Radlern in Petra Kuchen zu essen, hat ja auch was nettes 😉

Mallorca 2015 - Marktplatz Petra

Marktplatz Petra, von links: Brigitte, Hartmut Ralf, Jürgen, Herbert

Das Wetter war fast 2 Wochen ähnlich, zwischen 19 und 22°C, manchmal wenig, manchmal mittlerer Wind, nie in Sturm-Stärke… für ein Trainingslager ideal. Gestartet sind wir recht gut, und flott. Die ersten beiden Tagen zum Einrolle, eher „flach“ und mit recht hohem Schnitt, 82km / 750Hm / 27,8kmh und 117km / 950Hm / 28,1kmh. Am dritten Tag haben wir dann die Intensität etwas angezogen und haben mehr Höhenmeter gemacht. Ich glaube der Ansatz hat gut funktioniert, alle sind ganz gut mitgekommen und ohne Muskelkater wieder fit für den nächsten Tag geworden.

Tour-Start; von links: Wolfgang, Brigitte, Jürgen, Ralf, Hartmut

Tour-Start; von links: Wolfgang, Brigitte, Jürgen, Ralf, Hartmut

Bis auch mich, bei mir hat eine Erkältung zugeschlagen, am Abend fing es mit Husten an, und am Dienstag morgen hab ich mich so schlecht gefühlt, dass ich einen Tag aussetzen musste. Mittwoch war ohnehin als Pausentag angedacht, was die meisten auch so genutzt haben, ich habe mich an dem Tag noch mit einer Mini-Runde über 45km erholt. Das war soweit OK, und der Rest des Trainings wurde nicht beeinträchtigt, jedoch hab ich wohl die Erkältung weitergegeben, Hartmut, Jürgen hat es auch erwischt, Brigitte ein wenig.

Am Donnerstag gings dann richtig weiter. Schon seit 3 Jahren wollten wir uns mal nach Andratx fahren lassen, um den Anfang der Sierra Tramuntana, also auch den Start der Küstenklassik mal in Augenschein zu nehmen. Nur haben wir es in der Vergangenheit nicht so recht auf die Reihe gebracht … aber dieses Jahr. Wir haben den Hürzeler Bus genutzt, der um 9:00 in Playa de Muro losfährt. Ein Bus ist gut … es waren 2 große Busse, mit großen Anhängern für die Räder, also entsprechender Andrang. Der Nachteil für uns ist: man muss um 8:30 dort sein, und wir müssen ja noch von Can Picafort anfahren, d.h. ein sehr schnelles und kurzes Frühstück. Aber wir waren unnötig nervös, es hat super geklappt.

Andratx, Ausladen der Räder

In Andratx, Ausladen der Räder

In der ersten Woche wäre es uns doch noch zu früh für die Küstenklassik gewesen, also sind wir nach Valldemossa gefahren und dann Abfahrt über Palmanyola und über das Inselinnere zurück. Auch wenn die Busanreise sehr lange gedauert hat, und damit wertvolle Zeit kostet, man kommt dort halt nicht besser hin … und die Strecke war schön, also alles in allem hat es sich gelohnt. Tagesetappe: 121km / 1800Hm / 25,1kmh.

Pause in Valldemossa

Pause in Valldemossa

In den letzten Jahren haben wir das Cap Formentor ausgelassen. Die sehr schlechte Straße, unbeleuchteter Tunnel … einfach nicht sehr ansprechend. Aber dieses Jahr: die Straße ist frisch asphaltiert, der Tunnel hat zwar noch keine Beleuchtung, aber reflektierende Begrenzungen, sodass er ganz gut befahrbar ist. Ich hatte noch eine ansteckbaren Lampe dabei, also stand der Tour nichts im Weg. Außer den recht anstrengenden „Rampen“. Für mich war es das erste Mal, und ich war durch die Erzählungen mental vorbereitet … nun es war recht anstrengend, aber die Strecke und der Ausblick sind die Anstrengungen definitiv wert!

Jürgen am Leuchtturm Cap Formentor

Jürgen am Leuchtturm Cap Formentor

Als Königsetappe hatten wir in den letzten Jahren Soller – Fähre – Sa Calobra gewählt. Dieses Jahr mal eine andere Variante. Wir sind zwar nach Soller gefahren, dann aber den langen Anstieg zum Puig Mayor und über Kloster Lluc zurück. Der Anstieg zum Puig ist nett, nach meiner persönlichen Meinung aber weniger spektakulär als Calobra (Calobra ist genial, kaum zu schlagen), aber ähnlich anstrengend wie Calobra.

Jürgen, Ralf und Hartmut vor dem Tunnel "am Puig"

Jürgen, Ralf und Hartmut vor dem Tunnel „am Puig“

Die Fahrt an den Stauseen vorbei ist auch sehr schön, bis zum bekannten Kiosk (Abzweig Calobra) kommen nochmal ein paar Höhenmeter dazu, aber der Abschnitt ist ganz gut zu fahren. Und wer genug auf der Pfanne hat, kann dann ja noch nach Calobra abfahren und dann wieder rauf. Ralf hat das gemacht: Hochachtung!!! Dazu waren meine Beine nicht gut genug. Unsere Königsetappe: 148,2km / 2.100Hm / 24,5kmh. Bei Ralf dürften da nochmal ca. 20km und weiter 900 Höhenmeter dazukommen.

Als Fazit: Ein super Trainingslager! Ich freu mich jetzt schon auf nächstes Jahr 🙂

Die Gesamtleistungen werden bei den Teilnehmern etwas schwanken, bei mir fehlt die „Randa-Tour“ (Di 21.4.), dafür kommen eine kleine Tour am 2. Pausentag dazu, bei Ralf kommt der Calobra Pass noch dazu etc … alles in allem eine, wie ich finde, gute Leistung:

  • 14 Touren
  • 1.445 km
  • knapp 56 Stunden gesamte Fahrzeit
  • ca. 16.500 Höhenmeter
  • Schnitt etwa 25,7 kmh

Und für die Statistiker wie mich:

  • Samstag 18.Apr  –    82,1km –  27,8 kmh – 2:57:06 (gefahrene Zeit) –  750 Höhenmeter
  • Sonntag 19.Apr.  – 116,7km –  28,1 kmh – 4:09:30 – 950Hm
  • Montag 20.Apr    – 107,5km –  24,5 kmh – 4:21:53 – 1500Hm
  • Mittwoch 22.Apr –   44,5km  – 24,5 kmh – 1:50:00 – 350Hm
  • Donnerstag 23.Apr. – 121,1km – 25,1kmh – 4:49:00 – 1800Hm
  • Freitag 24.Apr.     – 122,1km – 25,4 kmh – 4:48:32 – 1700Hm
  • Samstag 25.Apr.  – 101,1km – 26,6 kmh – 3:47:55 – 1200Hm
  • Sonntag 26.Apr.  –   65,0km – 25,5 kmh – 2:15:00 – 500Hm
  • Montag 27.Apr.   – 104,1km – 24,5 kmh – 4:15:23 – 1250Hm
  • Dienstag 28.Apr. – 126,6km – 25,7 kmh – 4:56:31 – 1400Hm
  • Mittwoch 29.Apr. – 105,8km – 25,1 kmh – 4:09:09 – 850Hm
  • Donnerstag 30.Apr. – 148,2km – 24,5 kmh – 6:02:48 – 2100Hm
  • Freitag 1.Mai        – 113,9km – 26,3 kmh – 4:18:38 – 1200Hm
  • Samstag 2.Mai     –   86,7km – 26,7 kmh – 3:11:10 – 600Hm

RSG-Triathlontrainingslager auf Mallorca

Vom 22. bis 29. März 2015 war wieder einmal eine hochmotivierte Gruppe RSG-Triathleten im gemeinsamen Aktivurlaub. Gerade erst waren die Vereinskameraden Alexander Roosen und Steffi Weichert von ihrem Radsporturlaub auf Mallorca zurückgekehrt, da machten sich Claudia Kohler, Ulrike Bäuerle, Vera Mayer, Harald Freitag, Kai Schmidt, Klaus Scheele, Martin Braun, Michael Klose und Torsten Völkel auf den Weg ins Triathlontrainingslager bei Port de Polenca im Nordosten Mallorcas. Vor Ort trafen wir elf Radsportler unseres Partnervereins Osthelden, der ja bekanntlich Torstens Heimat- und Zweitverein ist. Und auch RSGler Manfred Stäbler nutzte seinen Familienurlaub im benachbarten Can Picafort um an verschiedenen gemeinsamen Radtouren teilzunehmen.

Unser Hotel - Eingangsbereich Unser Hotel - Die Anlage.   Unser Hotel - Badelandschaft.

Schon um 6:15 Uhr startete am Sonntag, den 22. März unser Hinflug. So hatten wir reichlich Zeit zum Einchecken ins Hotel und zur Übernahme unserer Miet-Rennräder bevor wir uns um die Mittagszeit auf eine erste 70-Kilometer-Tour begaben. Am Montag folgte eine wellige 120-km-Tour. Wie jeden Tag konnten sich die Teilnehmer in verschiedene Radsport-Leistungsgruppen aufteilen. Am Dienstag und Mittwoch war es regnerisch. So musste unser sportlicher Leiter Torsten zunächst eine Tour kürzen und dann sogar die hart und bergig geplante Mittwochstour streichen. Dennoch kam nie Langeweile auf. Neben dem allmorgendlichen Laufsport gab es an diesen und an anderen Tagen Schwimmeinheiten, Athletiktraining, Yoga, Wechsel- und Koppeltraining. Für die hingebungsvolle Planung und Durchführung unserer Mallorca-Woche gebührt Torsten ein ganz herzliches Dankeschön.

Jens von den Osthelden, Torsten und Martin.    Unser Hotel - der Trainingspool im Abendlicht.

Ab Donnerstag wurde es wärmer und sonniger. Nun konnten wir radumfangsmäßig zulegen, die milden Temperaturen genießen, draußen in der Sonne Mittag machen… Herrlich! So radelten wir am Donnerstag ca. 130 km. Am Freitag fand die Königsetappe statt: 135 Kilometer mit 2.400 Höhenmetern über Orient und Puig Mayor machten uns rechtschaffen müde. Am Samstag folgten 120 wellige Kilometer. Und am Sonntag durften wir dank spätem Rückflug bei 50 bergigen Kilometern noch „ordentlich ausrollen“ und das Cap Formentor besuchen.

Von links: Ulli, Claudi, Micha, Hacky Vera und MartinClaudi und Vera am Puig Major  Cap FormentorCap Formentor mit Leuchtturm  Cap Formentor

Leider wurde Harald, schon am zweiten Urlaubstag krank. Das war natürlich zu diesem Zeitpunkt sehr ärgerlich. Dennoch ließ sich Harald nicht die Laune verderben und nutzte die Zeit um sich gut vom Alltagsstress zu erholen. Kai war trotz Trainingsrückstands in erstaunlich guter Form und immer „gut dabei“. Wo nötig stand ja die zweite Leistungsgruppe zur Verfügung. Sehr stark zeigten sich unsere Frauen. Besonders Claudi, die ja erst seit letztem Jahr Rennrad fährt, konnte beeindrucken. Sie war immer stark auf dem Rad. Meistens dank guter Beine und einmal, nach einem sehr kurzen Zwischentief am Tag nach der Königsetappe, durch Willenskraft und Durchhaltevermögen. Eine sportliche Qualität, die wohl besonders wichtig ist. Dass Ulli und Vera am Berg, stets im vorderen Drittel der Gruppe unterwegs waren, muss wahrscheinlich nicht besonders erwähnt werden. Micha war trotz seiner Knieverletzung in sportlich toller Verfassung. Hacky hielt sich meist im Hintergrund auf, hatte ein Auge auf seine Schäfchen, half bei Pannen und zog den einen oder anderen Schlussspurt zum Hotel an. Der Verfasser dieses Berichts hatte am Ende des Urlaubs knapp 700 Radkilometer bei ca. 8.000 Höhenmetern auf dem Tacho. Das machte in Summe mit den anderen Disziplinen und Trainings rund 38 Stunden Sport. Was wäre wohl gewesen, wenn man das komplette Angebot ausgeschöpft hätte? Trotz des straffen Trainingsplans blieb uns aber immer noch ausreichend Zeit für Regeneration im hüfthohen Kaltwasser des Schwimmbeckens, für ausgiebige Whirlpoolaufenthalte und für allabendliche Barbesuche. Gut so!

Harald auf der Terasse   RSG Böblingen und RSV Osthelden vor dem Heimflug

 

BSA Mitglieder auf Mallorca

Auch dieses Jahr waren 2 Mitglieder der BSA auf Mallorca im Frühjahrstraining. Pilot Dietmar und Frank waren vom 26.4.2014 bis 10.5.2014 2 Wochen dort, 1 Woche in Alcudia und 1 Woche in Arenal. Am Anreisetag fand gerade das 312 Km Radrennen statt, deshalb gab es Probleme mit den Zimmern und der Ausgabe der Mieträder. Es klappte alles doch noch zur rechten Zeit und die Gruppe konnte um 13.30 Uhr zur ersten Einrollrunde nach Petra starten. Da es bei uns nicht nur ums Kilometerfressen geht, wird immer wieder eine CCP (Cafe+Cigaretten-Pause) eingelegt. Dabei dürfen die Orangen in Petra wie auch die leckeren Kuchen oder süßen Stückchen in den Cafe´s nicht übergangen werden. So hat sich eine 2- bzw. eher eine 3-Stopp-Strategie durchgesetzt. Es wurden trotzdem Ziele wie Orient, Porto Cristo, Port Andratx, San Salvador und Puig Major erreicht. Natürlich bestand der Urlaub nicht nur aus Radfahren. Es wurden auch 2 Pausentage mit Wandern gemacht. Der eine  führte die Wanderer auf den Puig de Maria und zu den Sehenswürdigkeiten von Pollenca. Die Wanderer bewegten sich am 2. Wandertag zwischen Deja und Port de Soller, die Hin- und Rückfahrt erfolgte mit dem Linienbus von Palma. Das Wetter und das Essen waren fantastisch, aber ab und zu wurde auch außerhalb des Hotels geschlemmt. Den beiden Piloten hat es großen Spaß gemacht und sie freuen sich auf das nächste Jahr. Leider sind sie nun viel zu fit für die anderen BSA-Mitglieder, doch keiner der Beiden wird mit den Anderen ein Ausscheidungsrennen fahren. Und so freuen sich alle auf die neue Saison, mit vielen Kilometern und schönem Radfahrwetter. Bis bald, vielleicht sieht man sich mal unterwegs.

Tracks zu den Touren findet auf der Download-Seite.

Mallorca 2014 – Radtreff…

Nachdem der Rad-Treff 2014 noch keine Frühjahrs-Ausfahrt zustande bekommen hatte, fand also der Einstand auf Mallorca statt. Allerdings war für den Anreisetag (Donnerstag 27.3.) Streik auch am Stuttgarter Flughafen angekündigt, also war die Nacht etwas unruhig, und kurz dazu. Um 3:00 aufstehen für die Flieger um 5:50. Aber dann alles ruhig in Stuttgart und Ankunft in Palma um 7:50 und um knapp 9:00 mit dem Transfer nach Can Picafort…

… langer Bericht von Herbert.

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Trainingslager Mallorca der RSG-Böblingen Triathlon-Abteilung

Schön war’s auf Mallorca. Sehr schön und ganz schön anstrengend. Am liebsten würde ich mich noch heute für das nächste Jahr anmelden. Aber zunächst muss ich mich mit ein wenig Rückbesinnung zufrieden geben.

Kurz nachdem die RSG-Triathleten Alexander Roosen und Steffi Weichert aus ihrem Radsporturlaub auf Mallorca zurückgekehrt waren und nur 14 Tage bevor sich unsere Vera Mayer auf eben denselben Weg machen würde, waren Hacky, Harald, Kai und Martin ins Radtrainingslager bei Port de Polenca im Nordosten Mallorcas gereist. Vor Ort trafen wir 6 Radsportler unseres Partnervereins Osthelden, der ja bekanntlich Torsten Völkels Heimat- und Zweitverein ist. Eine Woche herrliches Sonnenwetter, eine wunderschöne Hotel-Clubanlage, 750 Radkilometer, 6500 Radhöhenmeter, 6 Lauftrainings vor dem Frühstück und Unmengen leckeres Essen stehen nun infolge dieses Genuss-Sport-Urlaubs auf der Habenseite der Teilnehmer.

Unsere Hotelanlage      Unsere Poollandschaft

Schon um 6:25 Uhr startete am Samstag, den 5. April der Hinflug. So hatten wir reichlich Zeit zum Einchecken ins Hotel und zur Übernahme unserer Miet-Rennräder bevor wir um 13 Uhr auf eine erste 85-Kilometer-Tour gehen konnten. Sonntags steigerten wir auf 105 und montags auf 140 Kilometer. Am Dienstag, dem Tag 4 hatten wir unseren Ruhetag, der bei nur 50 Rad-Kilometer, aufgrund einiger knackiger Steigungen, eben dennoch nur beinahe regenativ war. Mittwochs fand die Königsetappe in Form einer Oneway-Tour statt. Morgens um 9 Uhr fuhr uns ein Transferbus nach Port d‘ Antratx ganz am südöstlichsten Zipfel Mallorcas. Von dort aus traten wir über 130 Kilometer und 2.500 Höhenmeter, immer in Küstennähe, den Heimweg an. Dieser harten Etappe folgten noch Touren von 120 und 90 Kilometer, bevor wir am Abreisetag endlich gemütlich „ausrollen“ konnten. Zugegeben, zu diesem Zeitpunkt waren zumindest meine Beine schon ordentlich müde. Da uns der Bus zum Flughafen erst um 18:30 Uhr abholte blieb noch reichlich Zeit am Pool, an der Poolbar und im Whirlpool zu verweilen. Aufgrund der günstigen Flugzeiten hatten wir also acht echte und ganze Urlaubstage.

Obwohl wir diesmal aufgrund der Teilnehmerzahl nur 1 Leistungsgruppe bilden konnten – nächstes Jahr soll das anders werden – passte der sportliche Anspruch für alle Teilnehmer ganz gut. Harald ließ es sich nicht nehmen, die meiste Zeit im Wind zu fahren. Natürlich nahmen das die etwas weniger starken Fahrer dankbar an. Hacky machte meist den letzten Mann um seine „Schäfchen“ im Auge zu behalten. Wenn alle müde waren und das heimische Hotel nicht mehr fern, war es Hackys Aufgabe den Schlussspurt anzuziehen und nochmals an unsere Reserven zu gehen. Kai zeigte sich in guter Form, sodass er immer „gut dabei“ war. Nur zur Königsetappe suchte er sich eine andere, ebenfalls nicht geringe Herausforderung. Ich selber freute mich, nachdem ich doch unmittelbar vor dem Urlaub 14 Tage krank war, dass ich gut in Schwung kam und ordentlich mithalten konnte. Vielleicht taten diesbezüglich auch unsere alltäglichen Regenerationsmaßnahmen das ihre. Hacky, Harald und ich stellten uns nach jeder Radtour erst einmal für längere Zeit hüfthoch ins Kaltwasser, was den müden Beinmuskeln erkennbar gut tat. Dem folgte regelmäßig ein ausführlicher Whirlpoolaufenthalt. Oder war es doch das allabendliche Schnäppschen, das mir in den Entspannungszustand half? Ach nein, darüber wollten wir ja lieber nicht reden.

Fazit? Schöne Umgebung! Tolle sportliche Erlebnisse. Sehr, sehr nette Leute. Was mich betrifft: Jederzeit wieder!