Bereits 2019 war Michi Wieland in Nizza am Start und hat den 70.3 gefinished. Das schwimmen im Meer und die tolle Bergkulisse auf der Radstrecke haben ihn animiert, sich an gleicher Stelle für die Langdistanz anzumelden.

Wie bei fast allen Sportevents wurde die Austragung 3x, letztlich auf den 12.09.2021 verschoben. Michi ist souverän die 3,8km im Meer in 1:13h durchgeschwommen.

Die ersten 5 km der Radstrecke am Meer entlang waren flach. Das war’s dann aber mit flach und bis km 30 ging’s kontinuierlich bergauf. Einerseits erlaubte das hochkurbeln das wunderschöne Bergpanorama zu genießen, andererseits kamen nach 3 h mit 75 km und 1800 hm ernste Zweifel ob Nizza eine gute Idee war. Auf dem Hochplateau macht der Wind Michi ziemlich zu schaffen. Eher schlechte Straßen und die für Frankreich typischen Bodenwellen in den Ortschaften taten sein Übriges. Trotz allem kam die Kraft zurück und eine lange schnelle Abfahrt mit Erholungswert. Nach 6:10 h war auch die 2. Disziplin gemeistert.

Die flache Laufstrecke entlang der Promenade des Anglais bis zum Aer0port und zurück musste 4 x bewältigt werden. Klingt langweilig war’s aber gar nicht denn zum einen war man bei schattenlosen 28 Grad alle 2,5 km mit essen, trinken und abduschen beschäftigt. Zum anderen waren (trotz Corona Beschränkungen) die Franzosen ein tolles Publikum. Eigentlich kam jetzt Michi’s Paradedisziplin aber das Radfahren hatte zuviel Kraft gekostet. Ab km 15 waren alle Körner weg und noch so weit ins Ziel. Das ALLEZ !! und COURAGE !! vom Straßenrand half den immer langsamer werdenden Beinen nicht zu gehen oder gar stehen zu bleiben. Nach 3:55 h für den Marathon hat das Kämpferherz gewonnen und in 11:29 h war es mit AK-Platz 8 und Gesamtplatz 212 ein sehr gutes Ergebnis.

Fazit von Michi: Nizza ist eine tolle Stadt mit Flair. Das Schwimmen im warmen Meer macht Spaß. Die One-Loop Radstrecke durch das Hinterland des Parc Naturel ist wohl eine der spektakulärsten im gesamten IRONMAN. Die Abfahrten sind technisch schwierig und das Profil mit 2870 Hhm hammerhart. Wer dann noch gute Beine hat sollte IM France (oder die kleinere Variante 70.3) ausprobieren. Nicht umsonst darf nach dem Mythos Hawaii und der legendären Stimmung in Roth der IM in Nizza in einem Atemzug genannt werden.

Herzlichen Glückwunsch Michi, das war eine wirklich starke Leistung!

Am 12.09.2021 fand der Kreissparkassen Triathlon Sindelfingen sowie der Ironman Nizza statt, zu Nizza folgt noch ein gesonderter Bericht. Jetzt erstmal zu unseren 3 Athleten, die erfolgreich in Sindelfingen am Start waren.

Unsere Laura hatte hier ihr Triathlon Debut beim Sprinttriathlon in Sindelfingen und meisterte die 400m Schwimmen, 17km anspruchsvolle Radkilometer und 4km Laufen erfolgreich und wie die RSG Fans bestätigen können immer mit einem Lächeln. Neben Laura waren noch Claudi und Totti auf der Strecke. Zwischen Claudi und Totti gab es ein spannendes Battle, während Totti Claudi nach dem Wechsel zum Laufen dicht auf den Fersen war und sie ganz knapp noch auf der Laufstrecke einholte. Dafür holte sich Claudi in einer sehr starken Zeit dann noch den Sieg in der Altersklasse.

Hier die Ergebnisse

Laura Neugebauer: 1:30:33h AK W 35 Platz 6
Claudi Kohler: 1:10:38h AK W 40 Platz 1
Torsten Völkel: 1:08:41h AK M 45 Platz 5
Herzlichen Glückwunsch euch drei!

Unsere RSG Jahreshauptversammlung findet dieses Jahr am

Freitag, 8. Oktober 2021

im RSG Vereinsheim im Zimmerschlag statt. Start ist um 19:00.

Agenda und weitere Informationen folgen noch.

Am 05.09.2021 war es endlich wieder soweit, das legendäre Roth-Wochenende durfte nach langer Zwangspause und Verschiebungen stattfinden, der wohl schönste Langdistanz-Triathlon, der Challenge Roth.

Dieses Jahr anders als gewohnt, Zuschauer wurden gebeten das Rennen von zu Hause über den TV anzuschauen um Massenansammlungen an der Strecke zu meiden, der Solarer Berg wurde aus der Radstrecke rausgenommen, die Brücke über der Schwimmstrecke war gesperrt. Aber all das kann die Stimmung von Roth nicht zerstören. Auch der Wettergott freute sich über das Wochenende und bescherte den Athleten ein 25 Grad warmes und sonniges Wettkampf-Wetter, nur der Main-Donau-Kanal war mit knapp über 18 Grad etwas kälter als sonst.

Unser Andres Thaler startete und finishte hier dieses Jahr seine erste Langdistanz. Nach den 3,8km im Kanal kam er nach 1:27:14h an Land, die Radstrecke über 170km meisterte er souverän in 5:56:07h und lief den Marathon anschließend in 4:35:40h. Insgesamt lieferte Andres bei seinem Debut eine starke Leistung ab, bemängelte nur seine Ernährungsstrategie, die ihn den Marathon etwas langsamer laufen ließ als geplant, aber was am längsten Tag des Jahres so alles passieren kann, weiß vorher nie. Wir finden, du hast es richtig stark gemeistert und dich in 12:05:47h stark ins Ziel auf AK Platz 144 gekämpft. Und auch wenn es die Challenge ist, jetzt you are an Ironman!

Außer Andres startete noch unser Klaus Schinker, der kein Jahr in Roth auslässt und sich versucht jedes Jahr zu steigern. Dieses Jahr war es für ihn ein harter Kampf, was definitiv auch an den erschwerten Trainingsbedingungen der letzten Monate liegt. 7 Monate Schwimmpause machten sich im Kanal bemerkbar und so kam er nach 1:37:44h aus dem Wasser und war auf der Radstrecke anfangs durchgefroren und musste dadurch erstmal seinen Tritt finden. Aber Klaus wäre nicht Klaus, wenn er nicht trotzdem seine Stärken ausspielen kann. Klaus legte in einer starken Zeit von 4:48:19h die Radstrecke zurück und lief anschließend noch einen schnellen Marathon in 3:13:45h. Mit einer Gesamtzeit von 9:47:09h und AK Platz 22 kam er erfolgreich ins Ziel.

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass die zwei super Unterstützung und Support von ihren Frauen Lisa und Kristina sowie den treuen RSG Friends Melanie und Markus Tafel an der Strecke hatten, auch für sie ist das ein langer und anstrengender Tag. Da war es zu Hause am Bildschirm und im Live Tracking doch wesentlich entspannter.

Herzlichen Glückwunsch an unsere zwei starken Männer zu der klasse Leistung!

Ein Wochenende 28./29.08.2021 der extremen Wetterbedingungen liegt hinter uns, von Schnee in Davos, Wind und Regen in Hamburg und Sturmböen und Strömungen in Samorin war alles dabei für unsere 6 Athleten. Aber wo fange ich an euch zu berichten… starten wir mit Sonja in Davos.

Challenge Davos

Die Challenge Davos musste aufgrund von Wintereinbruch mit Schnee in den Bergen und eisigen Wassertemperaturen kurzer Hand umdisponieren und zum Leid für unsere Wasserratte Sonja einen Run-Bike-Run machen. Sonja ging gemeinsam mit ihrem Freund Manuel Hesse an den Start und zitterte sich vor allem auf dem Rad den Flüelapass hoch und runter. Die olympische Distanz bestand diesmal aus 4km run anstatt swim, 30,5km bike mit über 800hm und nochmals 10km run. Nach 3:12:15h kamen beide gemeinsam ins Ziel und Sonja holte sich in der AK 30 den Platz 14.

Championship Samorin

Sergej, Gabi B. und Gabi F. holten sich 2019 die Quali für die Challegen WM der Mitteldistanz in Samorin, die jetzt endlich in 2021 stattfinden konnte. Die Championship Samorin war dieses Jahr ein besonderes Highlight, da dort parallel auch der Collins Cup ausgetragen wurde und ein riesen Aufgebot an Profi-Triathleten gegeben war. Die drei durften sich dafür mit Strömungen und Wellengang in der 17 Grad kalten Donau rumschlagen und hatten auf der flachen Radstrecke auf der Autobahn ordentlich Wind mit Sturmböen bis 40 km/h, auf der einen Seite hui auf der pfui auch die Laufstrecke im x-bionic Sphere ist eine Herausforderung, da sie über Asphalt, Sand, Wiese und Schotter führt. Gabi Bock musste dazu auf der Radstrecke aufgrund eines Rettungseinsatzes 10min. ausharren bevor sie weiterfahren durfte. Alle drei meisterten die Herausforderung und kamen mit folgenden Ergebnissen ins Ziel:
Sergej Dupper: AKM40 Platz 17 in 4:35:04h
Gabi Bock: AKW45 Platz 12 in 6:12:46h abzüglich 10min. für Zwangsstopp ca. 6:02h
Gabi Frauenholz AKW35 Platz 17 in 5:45:55h

 

Ironman Hamburg

Und dann war da noch das Highlight des Wochenendes, Anita und Marcus Richardson wagten sich bei Wind und Regen zum Ironman Hamburg auf die Langdistanz. Marcus hatte einen Traum – sich den Slot für Kona zu holen und ratet mal er hat es geschafft und zwar mit Pauken und Trompeten. In 10:26:15h, widrigsten Wetterbedingungen, trotz Corona-Zwangspause beim Schwimmtraining, gewann Marcus seine Altersklasse M60 und holte sich den erträumten Startplatz für Ironman Hawaii, wo er im Oktober 2022 antreten wird (Zeiten im Detail: swim 1:00:52h bike 5:26:16h run 3:44:28h).
Anita finishte den Ironman ebenso stark mit viel Willenskraft und Durchhaltevermögen trotzte sie dem Hamburger Wetter und kam nach 14:28:34h erfolgreich ins Ziel und in der AKW50 auf Platz 9 (Zeiten im Detail: swim 1:19:22h bike 6:50:50h run 5:50:17h).

Wir gratulieren unseren Athleten*innen ganz herzlich zu den starken Leistungen und besonders Marcus zu seinem Kona Slot! Das zeigt das Ausdauervermögen und die Willenskraft eines Triathleten.